Es geht um die Balance…

Ich fasse meine Schock-Diagnose „MAMMA CA.“ kurz so zusammen:

ANGST und noch mehr ANGST!

Und dann kommt lange nix. In der Magengrube ist mir nur noch schlecht. Ich bin sehr dünnhäutig und fühle mich verletzt.

Das Vertrauen in meinen Körper habe ich verloren.

Ich schaue mich um. ALLE anderen Menschen scheinen glücklich und vor allem gesund zu sein. Zu dieser Gruppe gehöre ich von jetzt auf gleich nicht mehr. Ich bin neidisch und ich will mich vor dem was kommt verstecken.

Dann der Wahn mich schützen zu wollen, vor allem vor (potentiell noch mehr) krankmachenden Substanzen. Ich durchlebe regelrecht eine Vergiftungs-Paranoia:
Vieles, mit dem ich im Alltag zwangsweise in Berührung komme ist höchst schädlich und ich realisiere, dass ich mich nicht immer und überall vor allem schützen kann, z.B. vor: Benzin einatmen beim Tanken, Handystrahlung, WLan der Nachbarn, in der Firma etc.

Eine elementare Frage ist: Was soll und darf ich überhaupt noch essen?

Nach und mit einiger Zeit hat sich aber doch alles relativiert. Ich bin nicht mehr so ängstlich und es ist auch nicht jeder um mich herum glücklich und gesund.
Nicht alles in meiner Welt ist so schädlich, dass ich gleich wieder erkranke.

Es war ein Prozess, diese Gefühls-Schwankungen auszugleichen und mich meinen Ängsten zu stellen. Heute weiß ich, dass ich einige wesentliche Faktoren zur Gesundung und Gesunderhaltung selbst steuern kann. Faktoren, durch die ich meinen Organismus nachhaltig stärke um „mit allem, was so kommt und was so da ist“, gut und gesund zurecht zu kommen!

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